Deckrueden

Ery Januar 2016 200Echnaton Ereon EilleenEchnaton Ereon Eilleen, genannt Ery, soll der Vater des H-Wurfs vom Bairischen Blues werden.

Ery ist ein knapp 7-jähriger tschechischer Rüde und uns durch sein Auftreten bei der IPO IHF Weltmeisterschaft 2016 aufgefallen. Dort stellte er sich den Zuschauern als arbeitsfreudiger, unkomplizierter und unerschrockener Rüde vor - und als ein Bursche, dem Schalk und Witz förmlich aus den Augen blitzten.

Frauchen Hanka beschreibt ihn als "coole Socke". Für Ery ist die Welt in Ordnung, wenn sie einen Ball dabei hat und mit ihm spielt. Andere Hunde interessieren ihn dann kaum, das Spiel und die Arbeit mit Hanka hat bei ihm oberste Priorität. Andere Rüden ignoriert er und kümmert sich nicht großartig um sie, solange er von diesen nicht massiv belästigt wird. Auch anderen Tieren gegenüber bleibt er hovawarttypisch gelassen.

Ery IPO2 2015 200Ery IPO2 2015 2 200Ery IPO2 2015 3 200Optisch haben wir in ihm einen guten Partner für Fianna gefunden. Behang und Rute werden korrekt getragen und an  den Marken hat er, anders als Fianna, eindeutig nicht gespart. Um die Augen herum hat er sogar etwas zu viel "hier" geschrien, was sich in einen Brillenanflug ausprägt. Das stört uns allerdings herzlich wenig.

Den tschechischen Wesenstest im Rahmen der Zuchtzulassung hat er mit 95 von 100 möglichen Punkten bestanden.

Ery+Agi 2016Ery ist auch ein herzlicher Spielpartner für die KleinenWir freuen uns sehr auf diese Verpaarung und erhoffen uns typvolle Welpen mit einer guten Arbeitsbereitschaft und einem freundlichen, lustigen Wesen.

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Deckrüdenbesitzerin Hanka, die uns die tollen Bilder von Ery zur Verfügung gestellt hat.

Banani B. von Ranzi's RäubernFranzi vom Fuchsiengarten und Banani B. von Ranzi's RäubernBanani B. von Ranzi’s Räubern, Bruno gerufen, ist ein knuffiger Bursche: klein, kompakt, aber oho.

Hinter seiner guten Kinderstube, die ihn jederzeit abgeklärt und souverän erscheinen lässt, verbirgt sich ein enormes Energiepaket und ein nimmermüder Kindskopf. Bruno kann toben und rennen und Bälle jagen bis zum Horizont.  Dabei ist aber völlig klar, dreht nicht ab, sondern ist immer problemlos zurück auf den Teppich zu holen. Trotz seiner munteren Luftsprünge hebt Bruno nicht so schnell ab. Und mit Raufereien hat  er gleich gar nichts im Sinn. Bruno ist sich selbst genug und das muss reichen.

Aufmerksam wurden wir auf Bruno durch seine Kinder vom Vögele Hof im Jahr 2008, die uns nicht nur optisch, sondern auch von ihrem Wesen ausgesprochen gut gefielen: lustig, triebig und voller Temperament. Da müsste doch bei einer Mutter Franzi auch etwas Ordentliches zu erwarten sein…Als uns dann auch noch ein Bild seiner Schwester Blue in die Hände fiel, war die Entscheidung gefallen:  so sieht keine trübe Tasse aus!

Deckakt von Bruno und FranziNicht nur wir hatten Gefallen an Bruno gefunden, sondern Bruno fand dann offensichtlich auch Gefallen an seiner neuen Braut. Eilig hatte er es gar auf seinen Sportplatz zu kommen, zielstrebig stapfte er in die Arena und ließ sich nicht lange bitten: die beiden konnten miteinander und taten miteinander, anstandslos und zügig.

Heraus kam der E-Wurf des Bairischen Blues, dessen sich weder die Züchter noch der Vater schämen müssen: neun lebensfrohe und umtriebige Energiebündel wie ihre Eltern. Dabei sind sie auch noch schön, und dass die weiße Farbe beim E-Wurf noch nicht mal eine Fußnote wert ist, darf allein der Papa für sich buchen. Was der Mama an Weißer Weste fehlt schafft sie zuverlässig als Lätze bei ihren Kindern. Aber dafür gibt es ja die Brunos dieser Welt … 

Max_Kopf

Max vom Lusenhang

VDH-HO 26716-00
Wurftag: 05.07.2000
schwarz, WH 64 cm, HD-A1 BH

Deutscher Champion VDH
Deutscher Champion RZV

Max

 

Max_FaehrteMax_Freizeit-1Max ist ein herzensguter Rüde, voller Charme, fröhlich, quicklebendig und eine nimmermüde Knutschkugel. Dazu ist er auch noch schön.

Besonders beeindruckend ist Max’ Gelassenheit und Souveränität anderen Rüden gegenüber. Bei seinen vielen erfolgreichen Auftritten in den Ausstellungsringen hat er niemals die Lefzen geschürzt oder herumgestänkert. Max macht einfach sein Ding, lässt seine Konkurrenten leben - und räumt den Pokal ab.

Angsichts paarungswilliger Damen allerdings neigt Max zu präkoitaler Demenz, was nichts anderes bedeutet, als dass er dann völlig abdreht, jegliche Contenance verliert und sich, wenn es sein muss, bis zur Besinnungslosigkeit seiner Bestimmung widmet.

Max_Freizeit-3Max_Freizeit-1Max_Schutzdienst-1Dass Max nicht nur ein Spaßvogel ist, sondern richtig zu gebrauchen ist, hat er im August 2003 bewiesen, als er am Morteratsch-Gletscher im schweizerischen Engadin ein seit Stunden vermisstes, siebenjähriges Mädchen wieder gefunden hat. Da hat er dem Begriff Gebrauchshund, zur tränenreichen Erleichterung der Eltern, schwanzwedelnd und bollestolz Ehre gemacht.

Wenn Max nicht gerade Ausstellungsgegner in die Verzweiflung treibt, Damen beglückt oder kleine Kinder aus höchster Not rettet, verbringt er seine knapp bemessene Freizeit mit dem, was andere Gebrauchshunde auch gerne machen: Fährten suchen, bei Fuß gehen, Hölzer apportieren, über Hürden springen und angegrauten Schutzdiensthelfern das Spielzeug streitig machen. Zugegeben, zu vergleichbaren Spitzenleistungen hat er es dabei noch nicht gebracht, aber wie soll das gehen, bei so einem erschöpfenden Hauptprogramm. Vielleicht, ja vielleicht steht ihm dafür auch der Gaudibursch in ihm zu sehr im Weg. Uns soll’s recht sein: lieber ein fröhlicher Hallodri als ein humorloser Mehrkämpfer.

Max_JugendtraumMax_Portrait-3Unsere Kinder können sich auf einen liebenswerten und zu jedem Unsinn aufgelegten Papa freuen, zumal er in besuchsfreudlicher Entfernung zuhause ist: Max lebt in Bad Grönenbach, im bayerischen Unterallgäu, genau in der Mitte zwischen Kempten, Leutkirch, Memmingen und Kaufbeuren.

Max ist am 15. August 2009 gestorben.

antek_kopf

Antek vom B-Team

VDH-HO 30058-04

Wurftag: 28.10.2004

schwarzmarken, WH 70 cm, HD-A1
BH, FPR2, VPG3

Antek

 

antekarin_3_1Wir haben Antek kurz nachdem er als acht Wochen alter Kugelporsche in sein neues Heim in Schwabach gezogen war kennen gelernt. Schon in diesen frühen Tagen hatte der Knirps jenen Charme, der ihn heute mehr als alles andere auszeichnet. Er ist im besten Sinne der Herzbube von Karin Körner, die ihn auf Rosen bettet, ohne ihn über die dazugehörigen Dornen im Zweifel zu lassen.

Und schon bald darauf war es für uns klar, das wir diesen schlabbernden Quirl nicht aus den Augen lassen werden. Für Anouk käme er sicher zu spät und wäre auch viel zu groß, schließlich wollen wir keine Kamele züchten, aber für Franzi ... eine ansehnliche Dorfschöne und der prächtige Stadtfrack, beide mit besten Manieren (zumindest meistens!) und ordentlich Schmackes unterm Fell - der Schöne und das Biest - da muss man doch schwach werden.

antekarin_deg07antek_apportWer das Glück hat, Antek und seine erste große Liebe Karin auf dem Hundeplatz genießen zu dürfen, weiß, was gemeint ist, wenn man sagt, dass kein Blatt Papier zwischen sie passen würde. Weniger elegant, aber unmissverständlich ist das schlichte Label “Ein Kopf und ein Arsch”. Der Bube hat sein Frauchen fest im Griff, mit dem sie ihn folgerichtig über den Platz komplimentiert. Und dabei lachen die Beiden auch noch unentwegt.

Wenn Antek nicht gerade auf der Jagd nach Apportierhölzern oder Helferärmeln ist, macht er sich fein für die Laufstege, die für ihn nicht die Welt bedeuten, die er aber dennoch zunehmend beherrscht. 2007 setzte er sich in der Offenen Klasse der Rüden bei der Landessiegerzuchtschau Bayern in Sonthofen gegen zwölf Konkurrenten durch. Im Januar 2008 gewann er bei der CACIB in Nürnberg nicht nur die Gebrauchshundeklasse bei den Rüden, sondern beendete die Schau als Bester Hund (BOB) ganz oben auf dem Stockerl.

 Deswegen, weil Züchten nicht nur “vermehren” ist, sondern vor allem “verbessern” sein sollte, haben wir uns in Antek als Schwiegersohn verguckt (obwohl man bei unserer Franzi ja kaum noch was verbessern kann...). Die Fußstapfen sind groß, in die er da getreten ist, aber bei seiner Unbekümmertheit, wird er wahrscheinlich eine kleine Meute fröhlicher, schöner und triebiger Hunde auf den Weg gebracht haben, die, wie ihre Eltern, das Leben nur schön finden werden. Das hoffen wir jedenfalls.

Wolf_StandbildSharon war von Anfang an als Ersatz für seinen Vater, Eik von der Birkenheide, geplant, vor allem, weil er seinem Vater in allen Eigenschaften, die wir an einem Hovawart schätzen, fast wie ein Ei dem anderen gleicht.

Sharon hat uns, wie sein Vater, durch sein lustiges, lebhaftes Wesen, verbunden mit einem ausgeprägten Beutetrieb und seiner großen Arbeitsfreude überzeugt. Sharon wird aktiv im Schutzhundesport geführt und hat mittlerweile die VPG 3 abgelegt.

Auf dem Hundeplatz haben wir Sharon als triebigen Burschen kennen gelernt, der es nie erwarten kann, endlich dran zu sein, dann allerdings sehr aufmerksam und mit großem Herzen seinem Sport nachgeht.
Privat ist er einfach eine Knutschkugel. Zwar ist er am Haus wachsam, wenn man aber zu ihm vorgelassen wird, kriecht er einem “in die Tasche”, wobei er als wichtigstes Kommunikationsmedium mit Nachdruck seine dicke Zunge zum Einsatz bringt. Wir haben mit Sharon wahrlich feucht-fröhliche Stunden verbracht. Kurz: Sharon ist lustig, freundlich und unkompliziert, ein echter Sohn seines Vaters. Rundum ein toller Hund.
Sharon ist ein Rüde vom mittleren Typ, der sehr gut zu unserer derben Anouk passt, die diesen Typ in ihrem A-Wurf auch gut vererbt hat. Wir rechnen deshalb im B-Wurf mit mittelkräftigen bis kräftigen Welpen in allen drei Farbschlägen. Extrem schwere, knochenstarke Hunde sind eher nicht zu erwarten.