14.10.2009 - Darendi zeigt sich von der besten Seite

Weil Unwissende keine Ahnung haben, welche Mühsal es bedeuten kann, einen froh- oder missgelaunten Hund zu fotografieren, sind wir Darendis Dompteuse Andrea sehr dankbar, dass sie die Ergebnisse ihrer Versuche der Nachwelt bewahrt hat.

 

Darendi, unser Hansdampf aus dem D-Wurf, will sich anscheinend nicht nachsagen lassen, dass ihm auf dem Weg zum Mann die Lust am Schabernack vergangen sei. 

So ist uns zu Ohren gekommen, dass er bei seinem HD-Termin alles getan hat, um bei seinem Doc einen Platz in den Praxisannalen beanspruchen zu dürfen. Darendi dachte nämlich gar nicht daran, sich zur Unzeit schlafen zu legen und hüpfte dem Spritzenmann konsequent vom Tisch wie manch einer dem Sensenmann von der Schippe. Dies wäre in einer leid- und spaßgeprüften Tierarztpraxis längst nicht der Rede wert, wenn er dabei nicht auch noch die nagelneuen Plastikhalter des Röntgentisches, die den Hund seitlich stabilisieren sollen, zertrümmert hätte! Nix da, ich will runter, ungeachtet aller verabreichten Traummittel - und rumms gingen die neuen Designerteile zu Bruch. Die gute Nachricht: der Doc hat eingesehen, dass Plastik für kerndlg’fütterte Bluesbuben kein Hindernis darstellt und sich entschlossen, wieder auf solides Holz umzusteigen.

Offensichtlich besorgt darum, ihren Darendi fotografisch für die Nachwelt zu bewahren, weil man bei einem solchen Hundskrüppel ja nie weiß, ob das nächste Bild schon eines ohne Ohren oder mit Boxerschnauze ist, machte sich die rührige Darendi-Dompteuse daran, den aktuellen Darendi-Zustand zu dokumentieren. Wie gesagt: Es sind der Mühen viele, die den Künstler brechen... Die Gestaltung des Ergebnisses belegt jedoch die tiefe Zuneigung der Künstlerin zu ihrem Modell.

Danke Andrea für die vergnüglichen Minuten mit Darendi (als Web-Betreuer kann man die Minuten auf Stunden dehnen…)

Durch einen Klick enfalten die Bilder ihre ganze Schönheit.

Darendi vom Bairischen BluesDarendi vom Bairischen Blues