05.04.2009 - Die Radler vom Blues bestehen Ausdauerprüfung

Drei vom Bairischen Blues drehen mächtig am Rad, und zwar Runde um Runde im Dunstkreis des schwäbischen Weißenhorn im Landkreis Neu-Ulm.

Ausdauerprüfung im April 2009

Nach schweren Regenfällen in der Nacht ist die Luft am Morgen des 5. April 2009 kühl und hängt voller Wasser, als Franzi, “Duke” Albin und Chilli sich anschicken, die 20 Kilometer für die Ausdauerprüfung runterzutraben. Die Verhältnisse könnten also kaum besser sein, wenn auch das matschige Geläuf den drei Akteuren schnell einen klebrigen Unterbauchschutz und ihren Begleitradlern Matschstreifen bis zur Halskrause verpasst. Die Stimmung ist trotzdem prächtig unter den insgesamt acht Halbmarathonis. Probleme hat keiner der Aktiven, eher schon das Führungspersonal, das den Marotten seiner Lieblinge gelegentlich wenig entgegenzusetzen hat. 

Was wirklich nervt an dieser Veranstaltung, sind, so könnte man meinen, die völlig unnötigen, aber vorgeschriebenen zwei Pausen: Duke untersucht die Taschen seines Herren nach einem Frisbee, Chilli starrt genervt in die Ferne und Franzi trampelt den Rastplatz platt. Nein, Probleme haben die mit den 20 Kilometern sichtlich nicht, vor allem Duke zerrt seinen Armin an der Spitze des Feldes durch die Landschaft, als wolle er einen neuen, wenn auch inoffiziellen, Rekord aufstellen. Er, der Duke, gibt das Tempo vor, da heißt es auf den hinteren Plätzen ordentlich strampeln. 

Nach 20 Kilometern gilt es dann nochmal ein bisschen gute Miene zum langweiligen Spiel zu machen und etwas Gehorsam zu zeigen, damit der Leistungsrichter auch sicher sein kann, das keiner der Langstreckenathleten die letzten Kilometer im Viertelkoma zurückgelegt hatte - und dann geht‘s ab in den Bach und alle haben bestanden. Bemerkenswert wäre eigentlich nur noch, dass wieder einmal Franzi indirekt für den Schlussakkord sorgt, weil sie, nach bestandener Prüfung und 200 Meter vor dem Hundeplatz, in einem Garten vier Huskys entdeckt und ihnen freundliche Grüße aus dem Mangfalltall übermittelt, was Duke zu der Überlegung veranlasst, dass man sich diese Burschen etwas näher anschauen sollte und diese Überlegung unverzüglich in die Tat umsetzt. Der damit verbundene Spontanabstieg seines Begleiters vom Rad verzeiht ihm dieser trotz verfinsterter Miene und geraspelter Handwurzeln dennoch ziemlich fix. Hat da jemand Franzi grinsen gesehen?

 Wir danken Caro Wörle, Sabine Fehrle, dem gesamten Team der Hovawartfreunde Ulm/Neu-Ulm und Leistungsrichter Tödheide für eine gelungene Veranstaltung und gratulieren allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung.