18.01.2009 - Franzi und Chilli auf der CACIB in Nürnberg

Chrissi vom Bairischen Blues
Chilli
Chrisi vom Bairischen Blues und Petra Polonius
Chilli und Hummel
Am Sonntag, 18. Januar 2009, traten zwei vom Blues vor ihre Richterin Ines Mirbach, um sich ihre Schönheit gemäß Rassestandard bescheinigen zu lassen: Chilli (Chrissi) und Franzi. Für Chilli ging es um ihre zuchttaugliche Schönheit und für Franzi um nichts. Die Expedition ging sehr gut aus...

 Chilli brauchte also ein Ausstellungsergebnis für die Zuchttauglichkeit, und das durfte nicht schlechter als “Sehr gut” sein. Das war zu schaffen und das schaffte sie auch, allerdings auch nicht mehr: für ein “vorzüglich” zeigte sie etwas zu viel Brille um die Augen. Chilli ist halt nicht nur ein ziemlich schräger, sondern vor allem auch ein reichlich bunter Vogel, deshalb wird sie sich vermutlich nie einen Bandscheibenvorfall wegen allzu häufigen Besteigens von Siegertreppchen holen. Uns soll‘s recht sein und ihrer Ringdompteuse bestimmt auch. “Sehr gut” eingefahren - Mission accomplished!

Franzi vom Fuchsiengarten und Heike Schubert
Franzi und Heike
Franzi hatte sich entschieden, ihrer Busenfreundin bei dieser Prüfung zur Seite zu stehen und war offensichtlich der Ansicht, dass es der Freundschaft nicht dienlich wäre, wenn sie Chilli die Schau stähle. Ziemlich abgehaart nach ihrem Kindersegen vom letzten Sommer und mit einer Rute wie ein Pfeifenreiniger, fiel ihr die selbst auferlegte Bescheidenheit auch nicht wirklich schwer. So winkte sie ihre drei Konkurrentinnen in der Gebrauchshündinnenklasse an sich vorbei, überließ ihnen das ersehnte “vorzüglich” und besetzte mit einem punktgenauen “sehr gut” den vierten Platz. Wer Franzi kennt, weiß, dass ihr das Wochenende mit Chilli und Frauchen ganz allein - ohne Anouk und dem Chef - in der fränkischen Fremde mehr Laune gemacht hat, als ein Platz auf dem Stockerl, ein Pokal und eine Handvoll Leckerli, die den Zeitpunkt der Übergabe sowieso nicht überlebt hätten. In dieser Hinsicht ist Franzi sehr pragmatisch und frei von falschem Ehrgeiz. Der Blues ist also rundum zufrieden.

Antek vom B-Team
Antek
Wer selbst keine Champions stellt, sollte solche aber wenigstens heiraten. Daran hat sich der Bairische Blues auch brav gehalten. Nachdem schon Mighty Max, der Vater unseres C-Wurfs als multipler Schönheitskönig Aufsehen erregt hat, lässt auch Antek, der Papa unseres D-Wurfs, nichts mehr anbrennen: er hat wieder einmal ein “Vorzüglich 1” in der Gebrauchshundeklasse Rüden eingeheimst und danach auch noch den Pokal für den schönsten Rüden abgeräumt. Irgendwann müssten sich dann auch mal die Gene unserer Laufsteg-Dandys in den Ergebnissen unserer Kinder oder Enkel durchsetzen, denn die Natur vergisst nicht... Für heute freuen wir uns aber für Antek und seine Karin, denen wir wünschen, dass sie es sich vor lauter Pokalen im Haus im Zwinger gemütlich machen müssen.