09.10.2010 - E-Wurf-Treffen

Am Samstag, den 9. Oktober treffen sich acht von neun Räubern bei Lilly in Kolbermoor.

Wenn Engel reisen, wird sogar der Himmel milde gestimmt. Tagelang nichts als Nebel, Hochnebel und Nieselwetter im Mangfalltal, aber als sich am Samstag, den 9. Oktober der E-Wurf in Kolbermoor trifft, reißt sich der bayerische Himmel die Schleier vom Leib und schüttet milden Herbst und blaues Licht über die Gäste, die sich in Lillys (Exe) Freizeitgrundstück nördlich von Kolbermoor zusammenfinden. Und fast alle sind gekommen, nur Bonti (Ella) ließ sich entschuldigen, weil ihr der Reiseaufwand von Riga her für ein paar Grillwürstchen zu groß erschien. Das darf man gelten lassen, denn sonst waren wirklich alle da, alle hatten ihre Terminkalender richtig gebrieft, Eri und Lady (Eleni) kamen von Österreich herüber und Laika (Elin) machte sich sogar nach einem unverschiebbaren Kindergartentermin nachmittags noch von Garmisch her auf den Weg. Wer solche Welpenkäufer hat, kann sich einen ruhigen Schlaf leisten.

Teilnehmer am Treffen des E-Wurfs

Prächtig haben sie sich herausgemacht, schön sind sie geworden, fast zu schön, als dass sie von uns sein könnten, Leben haben sie für Zwei im Leib und auch schon den rassetypischen Sturschädel. Handfest und derb im Umgang sind sie und ständig auf der Suche nach einem Malheur, das man anrichten könnte. Und dennoch kommen die Mädels kaum über die üblichen kleinen Zickenscharmützel hinaus, von denen sich Monaco weise fern hält. So tropfte an diesem Nachmittag Blut ausschließlich vom Grillfleisch in die Kohle, welche am Ende des Tages den Zurückgebliebenen die Wärme lieferte, die in frostig klarer Herbstnacht dringend nötig wurde. Viel mehr als einen solchen Tag braucht man nicht zum Glück. 

Wir danken allen, dass ihr gekommen seid und schicken einen Gruß zu Bonti nach Riga und Papa Bruno nach Zschortau. Wir danken den Kuchenbäckern und Salatmixern und Lilly, Pat und Peter für das herrliche Grundstück, dem die befürchteten Verwüstungen erspart geblieben sind. Und wir danken Anouk und Franzi, die den Räubern gelegentlich die Leviten lasen und sie so von ihrem latent vorhandenen Größenwahn kurierten. Wir danken euch allen für einen goldenen Tag in der Chronik des Blues.