04.09.2011 - CAC 2011 im Pfaffenwinkel ein Blues-Festival

Plakat der Landessiegerzuchtschau 2011 in HohenpeißenbergDie 2. Landessiegerzuchtschau 2011 der LG Süd am 4. September in Hohenpeißenberg machte den Bairischen Blues froh: Cento wird schönster Rüde, Anouk schönste Veteranin und Centos Tochter Ellis Landesjugendsiegerin. Der Rest des bluesigen Großaufgebots schlug sich wacker.

Von der Nacht hingen noch Wolken über dem Pfaffenwinkel und entließen noch ein paar Tropfen auf den frisch gemähten Fußballrasen des TSV Hohenpeißenberg. Sonst war alles gerichtet für ein rauschendes Familienfest - das es letztlich auch werden sollte. Doch erst mal der Reihe nach.

Tierärztliche KontrolleDass Hovawarte ausgemacht schöne Hunde sind, weiß niemand besser als ein Hovawart-Liebhaber. Dass aber die beiden Damen von der Veterinärsfraktion, die aufgerufen waren, den Gesundheitszustand und die Impfpässe der Akteure stichprobenartig zu überprüfen, so unsterblich in die Hunde verliebt waren, dass sie jeden einzelnen am Eingang abfingen, ihn knufften, kniffen, betatschten und betüttelten, dass ihnen ja keiner auskäme, dass ihnen kein Härchen und kein Äuglein und kein Zähnlein entgehe, dabei in ihrer Besessenheit im Dienste an den Schönsten der Schönen entging, dass sich eine schier endlose, zunehmend murrende Schlange vor dem Eingang entrollte und den ganzen Parkplatz blockierte, war selbst für uns eine neue Erfahrung. Tierliebe hat immer auch ihre schnurrigen Seiten, aber kann man böse sein, wenn einer gar nicht mehr ablassen kann vom Objekt seiner Begierden, wissend, dass es ihm in diesem Leben kaum mehr widerfahren wird, sich mit einer solchen Galerie von Schönheiten zu umgeben? Nein, wir waren nicht böse, ließen die Damen gewähren, bis die Schlange abgearbeitet war und begannen mit der Schau ein paar Minuten später. Und die Murrer hatten ihren Groll schnell vergessen. Alles wurde gut.

Die Veteranin Anouk im Ring Anouk ist Schönste Veteranin Das Protokoll wollte es so, dass die Schau mit einer Vetreterin des Blues beginnen sollte. Weil sich die Alten Herren mit den Startnummern 1 und 2 etwas verbummelten, stieg Anouk in der Veteranenklasse der Hündinnen mit der Startnummer 34 als erste in den Ring - und nahm gleich den Titel Schönste Veteranin mit nach Hause. Gegner hatte sie zwar keine, die ihr den Titel hätten streitig machen können, aber kann sie etwas dafür, dass es in der Landesgruppe und darüber hinaus keine vorzeigbaren Damen über acht Jahren zu geben scheint? Nein. So hat unsere alte Dame nun das Veteranen CAC und die Anwartschaft auf den Deutschen Veteranen Champion VDH. Hören wir noch irgendeinen von einem hässlichen, Anouk und Heike sind stolz auf ihren Pokal Cliff vom Wildblumenland weiß die schöne Veteranin zu schätzenkäsweißen Entlein raunen? Das Entlein war immer schon ein Schwan, hat nur keiner gemerkt außer uns. Jetzt hat sie es allen gezeigt, vor allem denen, die nicht angetreten sind. Aber bei allem Schmäh: wie sie mit ihren zehneinhalb Jahren noch immer sprühend vor Freude und mit funkelnden Augen durch den Ring schwebte, war ein abgehaarter Traum aus Tüll und Marzipan. Dass sie sich später dem zweieinhalb Jahre jüngeren Testosteron-Champion Cliff vom Wildblumenland geschlagen geben musste,folgt der Logik, dass sie gegen ihn vor fünf Jahren auch schon das Nachsehen gehabt hätte. So what? Ehre, wem Ehre gebühret. Aber jetzt muss der Cliff mit der Bürde zurecht kommen, dass er ein Renner ist, auch wenn er ein Adonis ist. Rentner ist Rentner, das muss man erst mal verarbeiten, auch wenn er die Augen nicht von diesem Engel in Flausch lassen mochte.

Effie vom Bairischen Blues auf der CAC In der Jugendklasse der Hündinnen hatten es Effie, Jana (Emma) und Lily(Exe) mit zwei Konkurrentinnen zu tun. Eine von der rosigen Brille des Züchters befreite Auswertung des Auftritts dieser drei Nachwuchshoffnungen kommt zu folgendem Schluss: Effie hatte sich ihr Gut schon bei Geburt redlich verdient, denn wer sich die Beine mit einem samtigen Braun färbt und damit so verschwenderisch umgeht, dass für Brust und Kehle nur noch ein verwaschenes Weißgrau übrig bleibt, braucht sich nicht über eine inkonsistente Farbgebung zu mockieren. Da hätte man selbst als befangener Züchter Schwierigkeiten, höher in die Wetungskiste zu greifen. Das geht in Ordnung. Wären Temperament und Schlitzohrigkeit zur Bewertung ausgeschrieben gewesen, hätte sie deutlich bessere Karten gehabt.

Emma vom Bairischen Blues, Jana, auf der CACEmma vom Bairischen Blues, Jana, auf der CACMit diesem Temperament sind auch ihre Schwestern Jana und Lily reichlich gesegnet, ein Umstand, der der Optik gelegentlich im Weg steht. Bei einer Ausstellung entscheidet neben der größten Nähe zum Rassestandard auch die Harmonie zwischen Hund und seinem Zurschausteller über Lust oder Frust.Exe vom Bairischen Blues, Lily, auf der CACExe vom Bairischen Blues, Lily, auf der CAC Zum Frust hat es nicht gereicht bei den beiden, aber es hätte noch mehr Lust generiert werden können, wenn sich die Damen beim Schaulaufen im Ring nicht wie die Funkenmariechen gebärdet und ihre Herren gelegentlich wie den glücklosen Laokoon in ihrer Leine verstrickt hätten. Das Verständnis von Harmonie bei Ausstellungen zielt auf flüssige, harmonische und ausgreifende Bewegung im Einklang von Mensch und Hund. Alles andere zeugt von Lebensfreude und Gestaltungswillen, der im Ring allerdings ganz konservativ interpretiert wird. So blieb für die beiden zwar immer noch ein sehr gut und Platz zwei für Jana und Platz vier für Lily. Und das ist natürlich kein Grund für Trübsinn. Weshalb auch?

Für uns war dieser Wettbewerb dennoch ein Grund zu bedingungsloser Freude, denn Centos Tochter Ellis vom Wiegenstein besetzte das Siegespodest völlig zurecht. Keine Frage, dass Rudi Kepers langjährige und erfolgreiche Ringerfahrung mit seinem zu schaffensfrohen Eskapaden neigenden Bojan vom Vögele Hof die Trumphkarte zum Erfolg waren. Mit einer solchen Ringsozialisation bleibt man auch bei einer noch so temperamentvollen Österreicherin sehr gelassen. Wir gratulieren unserem Freund Rudi von ganzem Herzen und ermuntern unsere Mitstreiter, sich nicht entmutigen zu lassen: es ist noch kein Ringmeister vom Himmel gefallen. Das Potential für ein Vorzüglich ist bei Jana und Lily zweifellos vorhanden. Der Rest ist Routine und Gehorsam. Im übrigen wollen wir schon mal ankündigen, dass wir bei der nächsten CAC mit dem Auftritt unserer Wunderwaffe Echo rechnen, die sich diesmal unpässlich entschuldigen ließ. Dann werden die Karten neu gemischt. Das wird ein Echo mit Nachhall...

 

Siegerehrung Jugendklasse Hündinnen CAC Hohenpeißenberg
Siegerehrung Jugendklasse Hündinnen: v.l. Ellis vom Wiegenstein, Emma vom Bairischen Blues, Bella Mia von Armonia, Exe vom Bairischen Blues

Doosie vom Bairischen Blues auf der CACDurica vom Bairischen Blues auf der CACUnsere Ds hatten jeweils in der Offenen Klasse mit reichlich Konkurrenz zu tun. Doosie und Durica rangelten mit elf Bewerberinnen um die Plätze und gingen beide mit einem Sehr gut und ohne Platzierung nach Hause. Meist entscheiden Kleinigkeiten über ein sg oder v, wobei es keine Frage ist, dass Doosie mit ihrer Markenabstinenz am Kopf eigentlich nie für ein Vorzüglich in Frage kommt; ein schwarzmarkener Hovawart hat eben auch im Gesicht Farbe zu tragen. Aber so hat sie ihre Ausstellung für die Zuchtzulassung und dabei das vorgeschriebenen Gut locker übertroffen. Bei Durica waren es die bekannte Summierung von kleinen Mängeln, die für sich genommen unerheblich, in ihrer Summe aber keine vorzügliche Bewertung mehr zulassen.

Dobby vom Bairischen Blues, Luis, auf der CACSpannend war der Auftritt von Luis (Dobby), der von Adriane, obwohl ebenfalls Ausstellungsnovizin, eindrucksvoll vorgeführt wurde. Ihr half die jahrelange Erfahrung mit Pferden, um zu wissen, worauf es ankommt. Am Ende war Richter Dr.Walter für lange Sekunden unschlüssig, hatte schon das Vorzüglich auf den Lippen und vergab dann doch ein Sehr gut, nicht ohne Adriane noch mit auf den Weg zugeben, dass Luis auch immer für ein Vorzüglich gut sei. Das war knapp! Vielleicht trifft Luis ja beim nächsten Mal auf einen Richter, dem beim Anblick eines blonden Hovawarts das Herz aufgeht.

Cento vom Bairischen Blues auf der CACAlle Augen waren auf Cento gerichtet, als er mit fünf Konkurrenten um den Titel in der Gebrauchshundklasse in den Ring stieg. Oft genug hatte er schon an der Spitzenposition gekratzt, war immer wieder knapp gescheitert, nicht zuletzt am Seriensieger und heutigen Veteranensieger Cliff. Würde es heute klappen? Die Voraussetzungen waren eher suboptimal, weil seine Ulla mit einer massiven Erkältung und Bronchitis an den Start ging - und Titel immer im Laufduell entschieden werden: wer auch nach der 35. Runde noch flüssig, ausgreifend und harmonisch läuft, hat des beste Ende für sich. Das sah also nicht gut aus. Aber am Ende liefen die beiden um ihr Leben und erliefen sich das V1 und den Titel Schönster Gebrauchshund bei den Rüden und die Anw. Dt.Ch. VDH und CAC. Wir freuen uns ganz riesig mit Ulla und Cento und gratulieren aus vollem Herzen. Die beiden haben sich diesen Titel mit Herz und Einsatz ohne Wenn und Aber verdient.

Cento vom Bairischen Blues ist Schönster RüdeUm es gleich vorweg zu nehmen: kurz darauf standen Cento und Ulla noch einmal ganz oben und holten sich den Titel Schönster Rüde. Da ging Ulla an ihre Grenzen, aber ihre Ringerfahrung trug sie über alle gesundheitlichen Einschränkungen hinweg. Die Aufforderung des Ringrichters, zu sagen, wenn es zu viel werde, konterte sie mit Trotz und Härte. Wer die beiden kennt, wusste, dass sie eher im Ring sterben würden als jetzt aufzugeben.

Den letzten Triumph musste Cento aber noch einmal verschieben. Als es um den Titel Bester Hund der Schau (BOB) ging, musste er noch einmal Cliff vom Wildblumenland den Vortritt lassen, der als Veteran zwar in diesem Bewerb mitlaufen durfte, aber nicht bei den "aktiven" Rüden (Rentner eben, nicht wahr!). Es ist ehrlich gemeint: Diesen Titel gönnen wir Cliff und Bernd Firmkäs ohne Einschränkung, wenn sich auch ein wenig Wehmut in den Freudenbecher mischt, weil man trotz dieses großen Titels nicht umhin kann, das Ende einer langen und erfolgreichen Karriere vor sich zu sehen. Cliff wünschen wir jedenfalls noch ein langes Leben, auch wenn die Laufstege darin nicht mehr die Hauptrolle spielen werden.

 

Große Freude über Centos Titel
Heike, Ulla, Flori und Cento freuen sich über den Schönsten Rüden

 

Für alle, die je mit einem Richterspruch hadern, sei Cento ein Trost: noch vor Wochenfrist wurde Cento auf der österreichischen Klubsiegerschau (27.8.) in Amstetten mit einem Sehr gut bewertet. Begründung: zu großer Kopf, zu runder Oberkopf, zu große Augen. Und jetzt Schönster Rüde. Richter umgibt gelegentlich eine Aura des Göttlichen, im Ring können sie aber ihre menschliche Abkunft genauso wenig verleugnen wie die Akteure. Es menschelt eben allenthalben.

Franzi vom Fuchsiengarten auf der CACFehlt noch unsere Franzi. Bei den Gebrauchshündinnen vergab Eva Preisinger zweimal Sehr gut und einmal Gut. Das zweite Sehr gut galt Franzi, das erste ging an Berenike von der Keltenschanze. Wir freuen uns mit Beate und Nike und sind mit dem Urteil für unseren läufigen Zausel sehr zufrieden.

 

Die schwarz-schwarzmarkene Zuchtgruppe des Bairischen Blues
v.l. Durica, Effie, Doosie und Cento
Zum Schluss der Schau gab es noch das traditionelle Schaulaufen der Zuchtgruppen. Am Start waren zwei Gruppen vom Bairischen Blues, einmal die Blondies Luis, Jana und Lily und andererseits die Eingefärbten Cento, Doosie, Durica und Effie. Die vom Vögele Hof liefen gleich mit drei Zuchtgruppen aufs Feld, einer schwarzen, einer schwarzmarkenen und einer gemischten. Dazu kam eine völlig durchgemischte Gruppe vom Haselrieder Wald (blond, schwarz und schwarzmarken), angeführt von unserer blonden Veteranenkönigin Anouk und last but not least trat noch eine schwarzmarkene Gruppe vom Fuchsiengarten auf den Plan, bei der unsere Franzi mit Rainer Albrecht als Dompteur auflief.

 

 

Die blonde Zuchtgruppe des Bairischen Blues
Die blonde Zuchtgruppe vom Bairischen Blues: v.l. Lily (Exe), Jana (Emma) und Luis (Dobby)
Machen wir es kurz und halten wir es mit dem englischen Ex-Fußballer Gary Lineker, der für den Fußball das schlichte Gesetz formulierte: "Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnen immer die Deutschen.“. Für den Zuchtgruppenwettbewerb bedeutet das: egal wer und wieviele um den Ring traben, am Ende gewinnt immer der Vögele Hof, im vorliegenden Fall die Schwarzmarkenen. Gratulation ins Unterallgäu. Habt ihr die Ferienwohnung nur gebaut, um den unzähligen Ehrengaben des RZV einen würdigen Platz zu geben? So etwas nennt man dann wohl Luxussanierung.

 

 

Der zweite Platz für die Zuchtgruppe vom Fuchsiengarten
Zuchtgruppe vom Fuchsiengarten: Franzi, Eric und Flynn
Wie auch immer, den zweiten Platz belegten die Fuchsiengärtner mit Franzi, und das ist eine schöne Sache. Den dritten Platz sicherten sich die Schwarzen vom Vögele Hof und für unsere Blonden blieb der Blechplatz Nr. vier. Aber eigentlich ist es Jacke wie Hose, wer sich da hinter welcher Tafel aufstellt, die Zuchtgruppen selbst sind eine Augenweide und den Besuch einer solchen Schau allein schon wert.

 

Aber es gibt noch eine Steigerung zu den Zuchtgruppen: die Nachzuchtgruppen. Dieser Wettbewerb ist so selten zu sehen wie der Yeti. Die Bestimmungen für das Zustandekommen einer Nachzuchtgruppe lauten wie folgt: Als Nachzuchtgruppe gelten sämtliche Nachkommen eines Rüden oder einer Hündin. Die Gruppe besteht aus solch einem Rüden bzw. solch einer Hündin sowie mindestens fünf Nachkommen beiderlei Geschlechts aus miindestens zwei verschiedenen Würfen. Alle vorgestellten Hunde müssen zuvor auf einer Ausstellung mindestens die Formwertnote "Gut" erhalten haben, mindestens zwei der vorgestellten Hunde müssen am gleichen Tag ausgestellt sein. Unschwer zu ahnen, dass eine Ausstellung damit nur selten aufwarten kann und ein solches Spektakel Seltenheitswert hat. In Hohenpeißenberg war es zu bewundern und schon deshalb wird diese Ausstellung für einige Zeit eine Sonderstellung einnehmen. Zum Showdown im Pfaffenwinkel traten an der Bairische Blues (Franzi und sechs Kinder) und - man ahnt es schon - der Vögele Hof (Dorle und fünf Kinder). Wir sagen nur: Lineker. Die Vögeles hatten noch einmal die Nase vorn! Jetzt aber ein dreifaches Hipp-hipp-hurra ohne Neid. Wir beugen uns in Demut der Übermacht - und legen den nächsten Wurf aufs Band: irgendwann muss es doch klappen...

 

Die Nachzuchtgruppe des Bairischen Blues
Die Nachzuchtgruppe des Bairischen Blues: Lily, Luis, Effie, Durica, Doosie, Franzi und Jana

 

Wir haben eine wunderschöne Schau erlebt. Schon die Tatsache, dass auf die kurze Vorbereitungszeit über 60 Meldungen und zwei Nachzuchtgruppen zustande kamen, zeigt das Engagement der Organisation, der Züchter und Hovawartbesitzer. Ihnen allen müssen wir große Anerkennung zollen und danken. Ganz großen Dank erstatten wir Angelika Jell, die die Schau mit Volldampf in kurzer Zeit organisatorisch auf die Beine stellte, immer zwischen Telefon und Computer, allen Widrigkeiten zum Trotz. Das war wirklich eine Spitzenleistung. Den Urlaub auf Kreta hat sie vermutlich dringender gebraucht als je zuvor.

Annemarie und Hermann SchröderNoch ein besonderer Dank geht an unsere Doosie-Dompteure Annemarie und Hermann Schröder, die mit enormem Einsatz diese Ausstellung vor Ort vorbereiteten und sogar noch neue Siegertafeln produzierten, damit die alten, windgebeutelten Pedigree-Schilder endlich ihren Weg ins Altpapier antreten können.

Ein Dank geht an den TSV Hohenpeißenberg, der uns seinen Fußballplatz - frisch gemäht - überließ, sogar extra wegen unserer Ausstellung ein Spiel verlegen ließ und am Sonntag um 18 Uhr schon wieder auf einem von Hovawarten befreiten Platz spielen konnte. Danke.

1. Bürgermeister von Hohenpeißenberg Thomas Dorsch, Konrad Hesse, RZVBei den Worten des Hohenpeißenberger 1. Bürgermeisters und Schirmherrn der Ausstellung, Thomas Dorsch, hatten wir den Eindruck, dass sie von ehrlicher Begeisterung für diesen Event in seiner Gemeinde und von großem Interesse getragen waren. Nach inhaltsleerem Politikersprech hatte das nicht geklungen. Seine Aufforderung "Nächstes Jahr sehen wir uns hier wieder" war jedenfalls ernst gemeint. Danke, wenn es ihm gefallen hat, haben wir keinen Grund anders zu empfinden.

Was uns ganz besonders freute, waren nicht nur die vielen Hovawartleute, die zu Besuch kamen (vom Blues waren es Carla und Monaco), ohne selbst auszustellen, die einfach dabei sein wollten bei diesem riesigen Familienfest, sondern die vielen Hohenpeißenberger, die sich unsere Hunde ansehen wollten, sich viel erklären ließen und mit großem Interesse und Herz mit von der Partie waren. Hohenpeißenberg hat eine solche Hundeausstellung noch nie gehabt, und die Hohenpeißenberger nahmen das Angebot begeistert auf.

Wir sagen allen danke, die mitgemacht haben und freuen uns aufs nächste Jahr, wo auch immer.

Wer alle Ergebnisse der Ausstellung sehen möchte, findet sie hier.

Wem in diesem Bericht die Bilder der Abräumer vom Vögele Hof fehlen, den verweisen wir auf deren Seite.