17.05.2012 - Der F-Wurf trifft sich im Chiemgau

Der F-Wurf in GrendachDen Himmelfahrtstag nutzen nicht nur die Väter zu ihren traditionellen Land- und Sauftouren, sondern auch wir. Dieses Jahr traf sich der F-Wurf im Chiemgau, hoch oben über dem Waginger und Tachinger See. Und obwohl kaum Alkohol geflossen ist, hatten wir mindestens genau so viel Spaß. Verpasst haben die Sause nur Felix, Paul (Fado), Ferdi und Nero (Flori), dem die Anfahrt von der Mosel doch ein wenig zu weit erschien. Dafür war neben Mama Franzi und Super-Nanni Anouk noch der 10-monatige Adonis, WG-Genosse unseres Franken-Franz, mit von der Partie.  Eigentlich waren wir ja bei Felix im Allgäu verabredet, aber weil Felix' Frauchen in der Woche zuvor einen Autounfall hatte und nicht in der Lage und Stimmung war, einen turbulenten Empfang zu meistern, mussten wir so flix wie Felix einen Plan B aus der Tasche zaubern. So kamen wir auf Grendach, einen von Anouks und Franzis Zweit- und Drittwohnsitzen, das romantische Anwesen hoch über dem Tachinger See im Chiemgau. Wir danken schon gleich vorab Andi und Lissi, Fines Leinenschwingern, dass sie uns diesen Traum möglich machten - viel stilvoller kann man kaum zusammen kommen. Der Wermutstropfen war, dass der flixe Flix umständehalber nicht mit von der Landpartie sein konnte.

Blick von Grendach über die Seen
Blick von Grendach über die Seen
Eigentlich ist damit schon das Wesentliche berichtet. Den Rest kann man sich nämlich fast denken. Wir unternahmen einen kleinen Spaziergang zum Tachinger See, in dem wir unseren Nachwuchs zu Wasser ließen und waren sonst nur damit beschäftigt, dem turbulenten Völkchen beim Toben zuzusehen. Das Wetter zeigte sich auch von der angenehmsten, nämlich sonnigen, aber nicht heißen Seite, der Tisch war reichlich gedeckt und die Mienen entspannt und mitunter von Glück beseelt. Ein bisschen fragen, ein bisschen Erfahrungen austauschen ("waaas, der deine auch?"), ein bisschen fachsimpeln, ein bisschen fremde und doch so vertraute Flauschohren kraulen - die Erdenfahrt des Paradises am Himmelfahrtstag im Chiemgau. 

Dass die turbulente Begehung des Paradises auch Flurschäden zeitigte, war leider unvermeidlich. Bei den Eigentümern von Grendach bitten wir um Nachsicht für die Verwüstungen in ihrem Garten, aber den lebensfrohen Fleischfressern war das Recht auf Leben und Unversehrtheit von Grünzeug nicht zu vermitteln. Wir alle geloben, daran zu arbeiten und würden zu einem späteren Zeitpunkt gerne noch einmal die Früchte unserer Erziehungsarbeit vor Ort demonstrieren. 

Ein ganz besonderer Dank geht an Toni, den Woitl-Bauern und Hundenarren, der uns wie selbstverständlich seine kniehohen Wiesen freigab und sich am Treiben unserer Halbwüchsigen nicht genug freuen konnte. Dass es noch solche Bauern gibt, wäre schon allein ein Leitartikel wert. Danke, Toni.    

Bleibt uns nur noch, Fanni, Fine, Franca (Franzi), Frenzy, Fetzer jr., Franz, Fianna, Anouk, Franzi und Adonis ihren verdienten Auftritt zu gewähren. Hier sind sie...