12.11.2012 - Fianna feiert ihren ersten Geburtstag

Vor einem Jahr, am Morgen des 12. Novembers 2011, um 6:50 Uhr, betrat unsere Fianna unter dem Theaterdonner von 25 Wehen die Bühne der Welt.

Und was ist seither alles passiert? Lassen wir Fianna selbst ihre Eindrücke schildern:

 

_MG_3993_k - Acht vergnügliche, abwechslungsreiche und lehrreiche erste Wochen, zusammen mit meinen zehn Geschwistern, Mama Franzi und Tante Anouk
- Sehr bald die bange Frage: darf ich hier beim Blues bleiben oder wollen die mich auch verschachern wie meine Geschwister? (Hinterher habe ich dann erfahren, dass alle außer mir und meinen Leuten wussten, dass ich hier bleibe! Und warum sagt da keiner was?!)
- Welpenschule zusammen mit einem Teil meiner Geschwister (phasenweise im Schnee holleraidullieh) IMG_5018_k
_MG_6464_k - Der erste Urlaub am Meer auf Fehmarn. Was für ein Schock, dass es noch was Größeres gibt als unser Wasserbecken im Garten und die Mangfall. Aber auch was für ein Spaß, mit Mama Franzi und Tante Anouk durch die Wellen und Dünen zu toben _MG_6719_k
_MG_0616_k - Viel Schabernack und Koboldiaden im Hause des Bairischen Blues: Katzen jagen, Schuhe und Kleidung apportieren, Unterbüxen verstecken und Socken aufdröseln, Löcher in den neuen Rollrasen buddeln, neue Eingangstür anfressen, und und und... UND? (Bruder Felix soll ja noch viel erfinderischer sein!)
- Fährten suchen zur Leidenschaft gemacht - und auch viel Spaß bei der Unterordnung. Die Chefin ist jedenfalls ziemlich angetan (was für die Haustüre und den Rollrasen eher nicht gilt) _MG_6295_k
_MG_0035_k - Mit dem Wohnmobil durch die Normandie: viel Meer, und noch viel mehr gesehen und erlebt - aber leider auch der letzte Urlaub mit Mama
- Im Laufe des Jahres ganz tolle Freunde gefunden: Doosie, Chilli und Effie vom Bairischen-Blues-Clan, dazu Vertiefung der Freundschaft mit meinen Geschwistern Fine, Felix und Paul und dann auch noch die Mangfall-Exoten Benji, Blacky, Felix, Klara, Cira, Willi, Bella, Linus (ok, der ist ein Hovi)...
- Viel Spaß beim Krähe, Fuchs und Rehe jagen - sehr zum Zorn der Chefetagen. Spaßbremsen, zweibeinige!
- Leider auch eine immer schwergängigere Mama, die mich dabei vermutlich gerne unterstützt hätte, aber nicht mehr konnte. Zum Schluss wollte sie nicht einmal mehr mit mir spielen, da sprang dann Tante Anouk ein, die vorzüglich mit sich machen lässt, wonach mir der Sinn steht: in die Ohrwascheln beißen, beim Spazierengehen auflauern, stellen und verbellen (die wissen alle noch gar nicht, dass ich das auch schon kann), Bälle klauen. Aber auch zum Kuscheln eignet sie sich hervorragend. So ne Tante!
- Erste Ausstellungserfahrung in Meisdorf, bei der mir eine nur mittelprächtige Schönheit attestiert wird. Wartet nur, wenn ich groß bin... _MG_1895_k
_MG_2002_k - Und dann leider auch der Abschied von meiner Mama: welch ein schlimmer Tag für uns alle, aber vor allem die Chefs waren völlig durch den Wind (und sind noch immer nicht wieder in der Spur). Aber Anouk und ich haben das schon lange geahnt, dass es so kommen würde und uns gegenseitig stark gemacht. Warum die Menschen das nicht hinkriegen?
- Die Nachzuchtbeurteilung, bei der bis auf Ferdi (umzugsbedingt) alle Geschwister da waren. Das hat mich riesig gefreut, wenn auch keine(r) so toll ist wie ich! Aber das war auch schon vorher klar, oder? Trotzdem: ganz dicken Dank, dass ihr alle da wart. _MG_2127_k
- Und jetzt ein neues Leben nur mit Tante Anouk, die wie eine Mama zu mir ist - es hätte trotz allem viel schlimmer kommen können. Ich bin rundum zufrieden mit meinen Leuten.


Wir können uns ein Leben ohne unsere schwarze Krähe gar nicht mehr vorstellen. Sie ist Teil unseres Lebens geworden, sie lässt uns den Schmerz über den Verlust von Franzi nicht ganz so groß werden und gleichzeitig erinnert sie uns doch so oft am Tag an sie. In ihr lebt Franzi weiter, und dennoch ist Fianna Fianna, ihr so ähnlich und doch so verschieden. Und das ist gut so.

 

Zu ihrem ersten Geburtstag gab es erst - wie an jedem Montag - Fährtentraining mit unserer Fährtentruppe (erst die Arbeit, dann das Vergnügen!). Und als Tageshöhepunkt wurde abends der traditionelle Geburtstagskuchen mit Ei und Kerze sowie ihrem Geburtstagsgeschenk (Wuschel-Waschbär und Plastik-Wildschwein) gereicht, welches sie dann auch selbst ausgepackt hat. Der Wuschel wird seither durchs ganze Haus getragen, die Wildsau ist bereits tranchiert und ausgenommen.


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Wenn es nach Fianna ginge, hätte sie nichts dagegen, wenn jeder Tag ein Jubelfest wäre.