Neuigkeiten aus dem Jahr 2015

05.07.2015 - Fianna ist läufig

 MG 6672 1 72 klFianna in der Mangfall: das beste Mittel gegen Hitze von außen und von innenWenigstens in einem bleiben sich unsere Hunde treu - sie arbeiten offenbar lustbetont gegen unsere Pläne.
Hatte sich Fianna mit der letzten Läufigkeit zehn Monate Zeit gelassen, so ist sie diesmal nach guten sechs Monaten schon wieder läufig geworden. Jetzt kann die Chefin wieder schauen, wie sie das alles zeitlich auf die Reihe bekommt, denn schliesslich wohnt Bjarni nicht gleich um die Ecke, sondern über 700 km entfernt von uns. Und unsere Hoffnung, ohne jeglichen Zeitdruck in den Sommerferien gemütlich zum Decken zu fahren, sind damit natürlich hinfällig.

Zusätzlich müssen wir noch nächstes Wochenende auf einen 80. Geburtstag, und so etwas ist logischerweise nicht aufschiebbar.
Wir werden also in engem Kontakt mit unserem Fruchtbarkeitsorakel Dr. Dusi-Färber bleiben, um den richtigen Termin für die Fahrt zu Bjarni nicht zu verpassen, rechnen aber frühestens ab dem 12. Juli mit dem richtigen Deckzeitpunkt.

Fianna lässt das ziemlich kalt. Bei der aktuellen Hitze (ca. 35° C) ist sie über jeden Gang in die kühle Mangfall froh und ist dort mit ihrem Ball glücklich und zufrieden. Es reicht ja auch, wenn sich die Menschen so viele Gedanken machen.

Aber so ist es eben - unsere Hunde sind Lebewesen und keine Maschinen und an unsere Terminpläne fühlen sie sich nicht gebunden.

 

27.06.2015 - Daumen drücken für Doosie

 MG 4030 04 klWir brauchen alle Daumen gedrückt für Doosie!

Doosie ist schwer erkrankt. Was letzte Woche mit einer ganz leichten Unsicherheit auf der Vorderhand begann, baute sich innerhalb von nur 24 Stunden zu einer solch starken Lähmung aus, dass die Hündin nicht mehr aufstehen konnte. In der Klinik wurde dann Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit ((liquor cerebrospinalis) entnommen und unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet: FSME, oder auch besser bekannt unter Hirnhautentzündung.
24 Stunden später waren bei Doosie fast keine Reflexe mehr vorhanden und es stellte sich die Frage nach dem Einschläfern. Doch Gott sei Dank wurde diese Entscheidung aufgeschoben und letzten Sonntag bekamen wir das erste Mal die Nachricht, dass sich ihr Zustand nicht weiter verschlechtert, wenn auch nicht verbessert hat.

Als Annemarie und Hermann dann Doosie in der Klinik besuchen durften, zeigte nur ein starkes Hecheln der Hündin, dass sie ihre Menschen erkannt hat. Andere Reflexe waren nicht vorhanden. Doch ab diesem Moment verbesserte sich ihr Zustand - wenn auch in minimalen Schritten.

Nur zwei Tage später erlaubte die Tierklinik, Doosie wieder mit nach Hause zu nehmen. Dort kann ihr die reizarme Umgebung geboten werden, die sie zur Genesung dringend braucht, außerdem ist eine fast rund-um-die-Uhr-Betreuung möglich und Freundin Monika, die Tierärztin ist, kann täglich zwei Mal zur Visite vorbeischauen und mit ihr intensives Physio-Training machen.

Wir haben unsere Doosie heute das erste Mal gemeinsam mit Fianna besucht und sie hat sich wahnsinnig gefreut. Doch ganz klar muss man sagen: der Weg zurück ist noch ein langer. Momentan liegt sie außschließlich auf der Seite; mit dem linken Hinterbein kann sie schon wieder kräftig zappeln und es auch belasten, die anderen Beine zeigen leichte Reflexe, sind aber noch überhaupt nicht funktionsfähig. Mit Hilfe kann sie auch den Kopf kurz heben und halten. Was schon wieder recht gut funktioniert: Postboten mit Fianna zusammen verbellen und mit dem Schwanz vor Freude kräftig wedeln.

Nun hoffen wir alle, dass sich die geschädigten Nerven Stück für Stück  regenerieren und Doosie keine bleibenden Schäden zurückbehält. Genaues wissen wir erst in 2-3 Wochen. Doch wenn man den Verlauf mit dem bei Menschen vergleicht, ist der Fortschritt außergewöhnlich: Menschen legt man in einemm solchen Fall erst einmal zwei Wochen ins künstliche Koma, und bei Doosie sind gerade erst einmal acht Tage seit Einweisung in die Klinik vergangen, und zwar ganz ohne Ruhigstellung im Koma.

Liebste Doosie, wir glauben fest an deine Gesundung. Du bist eine Kämpfernatur, organisch kerngesund und konditionell in Topform, was uns sehr hoffen lässt, dass wir mit dir noch viele gemeinsame Stunden verbringen können.

Unsere Hochachtung und unser Dank geht an Annemarie, Hermann und Monika. Was ihr leistet ist fast übermenschlich und muss einfach von Erfolg gekrönt sein!

Prüfungsergebnisse werden nachgereicht

Am 17.04.2015 hat Fine mit Frauchen Lissi die Sporttrail-Prüfung Weiß B in Schwandorf erfolgreich abgelegt.

Einen Monat später, am 17.05.2015, bestand Effie mit Frauchen Doris  ihre erste Obedience-Prüfung bei der Rettungshundestaffel Isar e.V. Schwaig.

Wir sind mächtig stolz auf die erfolgreichen Teams! Macht weiter so.

25.05.2015 - Farewell, geliebte Anouk

anouk tot 200Am Pfingstmontag, den 25. Mai 2015 hat uns unsere Anouk nach 14 unvergesslichen Jahren für immer verlassen.

Weiterlesen: 25.05.2015 - Farewell, geliebte Anouk

09.05.2015 - Daxi auf ihrer ersten THS-Prüfung

Daxi und ihr Herrchen Tobi haben sich einer weiteren Hundesportsparte verschrieben: dem Turnierhundesport (THS).

Am Samstag, den 09.05. starteten die beiden im Vierkampf 1, dem CSC und im Geländelauf 2000m.
Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen: 1. Platz im Vierkampf, wobei die 60 Punkte (Höchstpunktzahl) in der Unterordnung besonders zu erwähnen sind. Der Richter meinte selbst, dass er diese Punkte nur sehr selten vergibt.

Einen Bericht darüber gibt es hier

11./12.05.2015 - Zwei A-Brüder verabschieden sich

Innerhalb von 24 Stunden verstarben aus unserem A-Wurf der blonde Rüde Duke (Albin) und sein Bruder Oskar (Askan) mit knappen 11,5 Jahren.

2007-12-21-01DukeDuke hatte mehrere Tage schon starke Schmerzen, die nur noch mit Medikamenten in Griff zu bekommen waren. Doch die Wirkung nahm täglich ab, und somit mussten sich Antje und Armin dann schweren Herzens am Montag Abend von ihm verabschieden.

19 MG 2196 1OskarNur 24 Stunden später traf das gleiche Schicksal Gabi mit Oskar - nur war sie gar nicht darauf vorbereitet. Sie waren am Nachmittag noch beim Tierarzt, um eine unproblematische Warze am Auge begutachten zu lassen, un die Tierärztin bescheinigte ihnen noch einen guten Gesundheitszustand. Aber Stunden später bekam Oskar akute Atemnot und es gab keine Rettung für ihn.

Für beide Rüden konnten wir uns keinen besseren Platz wünschen. Danke, dass ihr den Buben den ganzen Jahren über solch ein tolles Zuhause geboten habt.

29.04.2015 - Franzi zu Besuch

 MG 5507 1 72 200Franzi zu BesuchÜber eine Woche hatte sich Fiannas Schwester Franzi (Franca) bei uns auf Urlaubspension eingebucht.
 MG 5372 1 72 200Mit Vollgas durchs MangfalltalAm ersten Tag gab es diverse Spannungen und Querelen zwischen den Schwestern: Fianna hat nämlich recht entwickelte Eigentumsvorstellungen und Franzi kommt auch nicht aus einem Vielkinder-Haushalt... . Aber nach den ersten Eingewöhnungsschwierigkeiten wurden die beiden Schwestern ein richtig gutes Team. Ob in Haus und Garten oder beim Spaziergang - sie ließen bald keine Gelegenheit für ein lustiges Spiel mehr aus. Manchmal fegten die zwei wie die Wilde Dreizehn durch die Landschaft. Und abends waren sie dann zum Segen aller rechtschaffen müde.

 MG 5391 1 72 200Unser Trio: Anouk, Fianna und FranziOmi Anouk wurde von Franzi zu Beginn mit sehr viel Respekt und der gebührenden Distanz behandelt, doch dieser Abstand schmolz von Tag zu Tag. Und zum Schluss wurde auch Anouk nicht verschont, wenn Franzi ihre verrückten Minuten hatte und alles und jeden anspielte. Aber die alte Dame hat auch die Heißsporne noch immer souverän unter Kontrolle.

Auch mit den Katzen und Franzi gab es überhaupt keine Probleme. Obwohl uns vorher signalisiert wurde, dass sie sich gerne mal an Katzenfersen heftet, lebte sie diese Leidenschaft bei unseren Katzen nicht aus. Allerdings: Unsere Maunz-Besatzung duckt sich auch angesichts eines Hundes nicht weg, sondern steht wie ein uneingelöstes Versprechen im Raum. Franzi ist also nicht nur allerliebst und ausnehmend lustig, sondern auch mit allen gesundheitserhaltenden Wassern gewaschen.

Und so hatten wir viel Spaß mit und an unserer Franzi, und die Zeit flog viel zu schnell dahin. Die andere Wahrheit ist, dass Fianna praktisch mit Franzis Abgang gestern Nachmittag in ihrem Hundebett und einem ohnmachtsähnlichen Regenerationsschlaf versank. Was sein muss, muss sein. Und heute morgen hatte sie ihr Frauchen, ihren Ball und das ganze Mangfalltall wieder für sich allein. Das Glück hat eben viele Gesichter.

Franzi abgelichtet: