17. 09. 2016 - G-Burtstagstreffen oder Rainy Day Madness

Am 14. September feierte unser G-Schwader im Berggasthof Taubenberg seinen 1. G-Burtstag.

 

hugo 1 ketwas ganz
falsch verstanden
klaus 1 kKlaus und Hugo
haben da 
Fianna vom Bairischen Blues mit Geschenk für ihre KinderFianna hat Geschenke für ihre Kinder mitgebracht

G-Burtstgswünsche waren Klaus und Brigitte, den Sachwaltern Leons (Gaudi) aber nicht genug der Aufmerksamkeit für diesen besonderen Tag. Also riefen sie kurzerhand das gesamte G-Schwader zu einem Familientreffen auf dem Taubenberg (Warngau) zusammen. Und so kamen sie denn, Gismo (Gosh) aus Hohenlinden, Girgl aus Höhenkirchen, Leon aus Starnberg natürlich, sozusagen als Gastgeber, Gustl aus dem Nürnberger Land und Gundel aus dem oberschwäbischen Meßkirch, um zusammen mit ihrer Mama zu feiern. Die anderen waren noch in Ferien oder anderweitig verhindert. Was die angereisten Kinder besonders freute, war, dass auch ihre Siegertsbrunner Kindergärtnerinnen Annemarie und Sabine eingeladen und gekommen waren.

Im Berggasthof Taubenberg ließen wir uns erst, passend zum Wiesn-Auftakt, ein ordentliches Weißwurstfrühstück munden und machten uns dann zu einer Wanderung auf. Klaus hatte alles sorgsam vorbereitet, auch die möglichen Wanderrouten ausbaldowert, nur an eins hatte er nicht Gundel und ihre Leute total durchnässtGundel, Hugo und Andrea nach einem Vollwaschganggklaus handtuch 1 kGlücklich, wer heut' ein Handtuch hatedacht: an einen Handshake mit dem Wettergott. Der machte sich nämlich einen Spaß daraus, nicht nur die Wiesn-Eröffnung traditionell zu versauen, sondern auch uns mit seinem Segen von oben zu beglücken. Nein, das war kein einfacher Landregen, das war flüssige Himmelsmasse, die der Hl. Meteo über uns ausschüttete. Dementsprechend gaben einige schon früh auf, der harte Kern aber stapfte 75 Minuten unverdrossen bergauf und bergab durch Matsch und Sturzbäche, sehr zur Freude der Jubilare, die sich kaum etwas Schöneres vorstellen und sich mangels anderer Wanderer auch nach Herzenslust austoben konnten. Der anschließende Handtuchverbrauch ist legendär und wird in die Annalen des Blues eingehen (das Gerücht allerdings, dass zwecks Kleidertrocknung anschließend lauter Nackerte in der Wirtstube gesessen haben sollen, muss dementiert werden, wird aber zur Legendenbildung am Leben gehalten), denn dieser Tag hatte tatsächlich etwas Magisches und Legendäres.

Wir danken Klaus und Brigitte von ganzem Herzen für diese fabelhafte Idee und allen, die sie ebenso fabelhaft fanden, dass sie ihr nicht widerstehen konnten. Weil dieser Geburtstag so rundum geglückt war, dass sogar der Regen seine Miesmachermacht verlor, hat sich das Plenum vorgenommen, nächstes Jahr wieder hier zu feiern – same time, same station – am Samstag, den 16. September 2017. Wer diese Sause verpasst hat, kann sich demnach gleich einen Eintrag in seinen Kalender machen. Der Berggasthof Taubenberg ist nämlich auf jeden Fall eine Reise wert: bodenständige und sehr schmackhafte Bio-Küche, herzliche Wirtsleute – und 27 Sorten Bier, auch Craft-Biere wie ein schwerblütiges Indian Pale Ale, das sich der Chronist als Begleitung für die Weißwürscht erwählt hat (und schon eine Lücke im Kalender sucht, um ihm nochmal zu huldigen).

Danke Klaus, danke Brigitte, danke allen zusammen – und auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

gruppe 1 kVon links: Gundel und Hugo, Gismo und Jürgen, Annemarie, Fianna und Heike, Leon und Klaus, Brigitte, Astrid, Andrea, Girgl und Gerda, Sabine, Gustl und Wolfgang