Franzi

Franzi vom Fuchsiengarten

ZbNr. 29477-04, HD-Frei A1, frei von erblichen Augenerkrankungen

 

NZB, JB, ZTP
BH, AD, VPG3

Franzi vom FuchsiengartenAls Franzi zu uns kam, hatte dieser kleine Hansdampf nichts als Hummeln im Hintern und den Schalk im Nacken. Für jeden Blödsinn war sie jederzeit gut und strahlte uns dabei mit ihren schönen Augen vollkommen unschuldig an - richtig böse konnte man ihr nicht sein.

Nichts war vor ihrer Apportierleidenschaft sicher, und so waren wir ständig auf der Suche nach Schuhen, Decken, Haar- und Klobürsten, Gießkannen, Zeitungen und natürlich Kleidungsstücken aller Art, entsorgten geschredderten Müll und  Bücher (Leseratte!), erstanden neue Handys und CDs und hofften, dass für sie viele Schutzengel abgestellt und diese sehr flexible Arbeitszeiten hätten.

Dieses kleine Powerpaket schien keinen Schlaf zu benötigen. Gott sei Dank ging uns Anouk mit ihrer Ruhe und Geduld bei der Erziehung dieses Kobolds zur Hand.

Kopfstudie FranziInzwischen ist unser Familienturbo eine gesetzte Dame und Mutter. Schuhe transportiert sie nur noch als Aufforderung zum Spazierengehen durchs Haus, ohne ihnen Leid zuzufügen, Kleidungsstücke dienen ausschließlich als Kopfkissen und Schmusedecke, mit denen sie es sich auf jedem Sitz- oder Liegemöbel im Haus gemütlich macht. Kurz: Franzi ist eine äußerst liebenswerte und unproblematische Mitbewohnerin geworden. 

Franzi beim BadenDraußen vor der Tür allerdings explodiert sie wie eh und je! Dort ähneln ihre Bewegungsmuster denen eines Squashballs. Wenn es um einen Ball oder einen Frisbee geht, ist sie schneller unterwegs als die Asiatische Grippe - Anouk bräuchte die acht Augen einer Spinne, um ihre Beute vor Franzis Angriffswirbel zu sichern. Die kontemplativen Momente ihrer Outdoor-Aktivitäten kann man beim minutenlangen Bewachen eines Mauselochs oder beim Baden erleben. Franzi hat Mäuse zum Fressen gern, graust sich aber im Erfolgsfalle doch so sehr, dass die Maus im Regelfall unbeschadet das Weite suchen kann. Ihre Schwimmleidenschaft hat ihr den Namen “Biberfranz” eingebracht, selbst knöchelhohe Rinnsale nutzt sie konsequenz zu einem kurzen Bad. Franzi und die KuhNur eines übertrifft alles: ihr Liebe zu den Kühen. Sie kennt ihre Kühe alle beim Namen, und wenn Franzi des Weges kommt, lassen es sich die Kühe nicht nehmen, ihre Franzi zu begrüßen - und wenn die nicht an den Zaun kommen, besucht Franzi sie eben auf die Weide auf ein kurzes Kiss-In. 

Franzi beim Sprung über die HürdeIm Hundesport kann man Franzi kompakt in all ihren Facetten erleben: manchmal Sekt und manchmal Selters. Wenn man sie in Sportlaune antrifft, läuft sie in Höchstform, wenn nicht, ist sie nur effizient, das aber bis an die Grenze zur Provokation. Die Meterhürde nimmt sie für gewöhnlich so minimalistisch, dass gerade eben die Brustwarzen keinen Schaden nehmen, obwohl sie oft genug bewiesen hat, dass sie auch anderthalb Meter locker aus dem Stand nehmen kann. Im Schutzdienst wirkt sie meist, als ob ihr die “Triebschraube” abhanden gekommen wäre, ist dann aber, wenn es um die Wurst geht, blitzschnell und kompromisslos - eine Effizienzmaschine, angetrieben von einem fröhlich kurbelnden Schwanz. 

Im Juli 2008, April 2010 und November 2011 hat uns Franzi insgesamt 30 Kinder geschenkt, von denen uns 29 geblieben sind; Dylan trat bereits nach zwei Tagen wieder die Reise zurück an. Die 29 verbliebenen sind allem Anschein nach bei bester Gesundheit  und stehen, was das Temperament betrifft, ihrer Mutter nicht nach. Und Tochter Fianna ist ganz bei uns geblieben. Im Gegensatz zu Anouk war Franzi nie eine Glucke, die sich für ihren Nachwuchs aufgeben würde; Franzi ist eine Art berufstätige Mutter, effektiv wie im Sport, die alles regelt, was geregelt werden muss, sich nichts nachsagen lässt, sich ernsthaft um ihre Kinder bemüht und es ihnen an nichts fehlen lässt, sich aber immer ihre Freiräume schafft und  Auszeiten nimmt. Kinder sind kein Grund seine Leben grundlegend zu ändern - zumal Cheferzieherin Anouk nie einen Zweifel aufkommen ließ, dass sie die entstehenden Erziehungslücken gerne füllt.

Kurze Zeit nach ihrem letzten Wurf wurde unsere Franzi krank und es war schnell klar, daß es dafür keine Heilung gibt. Das halbe Jahr, das uns noch gemeinsam blieb, lebten wir sehr intensiv mit unseren Hunden zusammen und genossen noch viele wundervolle Stunden mit unsererr Franzi. 7 Monate nach der Diagnose, am 27.9.2012, mussten wir sie gehen lassen. Doch in Gedanken bleibt sie ewig bei uns - als ewige Schmusebacke und als Chefbeauftragte für alle Fragen der Guten Laune beim Bairischen Blues. Sie fehlt uns so sehr.

Für Franzis Abstammung bitte hier klicken

 

Franzi wie sie leibt und lebt


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und hier folgt jetzt die Slideshow

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