antek_kopf

Antek vom B-Team

VDH-HO 30058-04

Wurftag: 28.10.2004

schwarzmarken, WH 70 cm, HD-A1
BH, FPR2, VPG3

Antek

 

antekarin_3_1Wir haben Antek kurz nachdem er als acht Wochen alter Kugelporsche in sein neues Heim in Schwabach gezogen war kennen gelernt. Schon in diesen frühen Tagen hatte der Knirps jenen Charme, der ihn heute mehr als alles andere auszeichnet. Er ist im besten Sinne der Herzbube von Karin Körner, die ihn auf Rosen bettet, ohne ihn über die dazugehörigen Dornen im Zweifel zu lassen.

Und schon bald darauf war es für uns klar, das wir diesen schlabbernden Quirl nicht aus den Augen lassen werden. Für Anouk käme er sicher zu spät und wäre auch viel zu groß, schließlich wollen wir keine Kamele züchten, aber für Franzi ... eine ansehnliche Dorfschöne und der prächtige Stadtfrack, beide mit besten Manieren (zumindest meistens!) und ordentlich Schmackes unterm Fell - der Schöne und das Biest - da muss man doch schwach werden.

antekarin_deg07antek_apportWer das Glück hat, Antek und seine erste große Liebe Karin auf dem Hundeplatz genießen zu dürfen, weiß, was gemeint ist, wenn man sagt, dass kein Blatt Papier zwischen sie passen würde. Weniger elegant, aber unmissverständlich ist das schlichte Label “Ein Kopf und ein Arsch”. Der Bube hat sein Frauchen fest im Griff, mit dem sie ihn folgerichtig über den Platz komplimentiert. Und dabei lachen die Beiden auch noch unentwegt.

Wenn Antek nicht gerade auf der Jagd nach Apportierhölzern oder Helferärmeln ist, macht er sich fein für die Laufstege, die für ihn nicht die Welt bedeuten, die er aber dennoch zunehmend beherrscht. 2007 setzte er sich in der Offenen Klasse der Rüden bei der Landessiegerzuchtschau Bayern in Sonthofen gegen zwölf Konkurrenten durch. Im Januar 2008 gewann er bei der CACIB in Nürnberg nicht nur die Gebrauchshundeklasse bei den Rüden, sondern beendete die Schau als Bester Hund (BOB) ganz oben auf dem Stockerl.

 Deswegen, weil Züchten nicht nur “vermehren” ist, sondern vor allem “verbessern” sein sollte, haben wir uns in Antek als Schwiegersohn verguckt (obwohl man bei unserer Franzi ja kaum noch was verbessern kann...). Die Fußstapfen sind groß, in die er da getreten ist, aber bei seiner Unbekümmertheit, wird er wahrscheinlich eine kleine Meute fröhlicher, schöner und triebiger Hunde auf den Weg gebracht haben, die, wie ihre Eltern, das Leben nur schön finden werden. Das hoffen wir jedenfalls.