Felix

Felix-abschiedFamilie Koch (mit Felix' "Chauffeur" Joki, re.)Über Felix DSC03010 1 klein15.06.2014muss eigentlich genauso wenig gesagt werden wie über Franz. Deswegen machen wir es kurz. Felix war der einzige, der schon eine neue Heimat hatte, bevor er geboren war. Und als ob ihn diese Gewissheit mit Sicherheit satt ausgestattet hätte, ging er das Abenteuer Leben an, als sei es eine einzige große Casting-Show. Felix, everybody’s darling! Felix Hütchenspieler und Felix Traumtänzer, Felix Faschingsprinz und Felix Feinsinn, Felix hier und Felix da, Felix Haudrauf und Felix Habmichlieb. Nein, es ist wirklich alles gesagt. Nur eins nicht: Felix ist ein einziges unglaubliches Naturereignis wie das Polarlicht. Felix ist das gesamte Programmheft eines großen Schauspielhauses: Kitsch und Kunst, Leichtes und Schwerverdauliches, Anrührendes und Gewöhnungsbedürftiges. Doch wäre es ein großes Schauspielhaus, wenn nicht die großen Momente überwiegen würden? Wir sind froh, dass wir uns nicht auf die Güte des Schicksals verlassen müssen, sondern Felix in nicht nur äußerst liebevolle, sondern mehrfach Hovawartrüden-erfahrene Hände geben können. Das lässt uns auf Jahre hinaus ruhig schlafen.

Felix treibt nun sein Wesen, zusammen mit der alten Napoli, nahe Mindelheim im Unterallgäu, in einem Weiler namens Katzenhirn. Und dass er dort, zwischen den Schlafstätten von Fuchs und Hase, nicht allzu weltfremd wird, darf er mit einem „eigenen Chauffeur“ auch noch auf Reisen und auf Krankenbesuche gehen. So etwas passiert auch nur einem wie Felix, der schon seines Namens wegen ein Glückskind sein muss.